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Von Jägern und Märzhasen

stadtgeflüster Von Jägern und Märzhasen

Warum steht wohl der Hase als Symbol für das Ostereier-Legen? Der Buchenauer Heimatforscher Hermann Damm ging der Sache schon vor langer Zeit auf den Grund.

In der freien Natur zählen neben den Wildschwein-Frischlingen die Junghasen zu den ersten Neugeborenen des Jahres. Unter Jägern spricht man vom „Märzhasen“. Und in diese Zeit fällt auch meistens das Osterfest.

Die Häsin zupft sich vor dem Setzen - wie die Geburt genannt wird - vornehmlich im Brustbereich die feinen Haare aus. Mit dieser Wolle polstert sie ihr Nest aus. Nester sind im Zusammenhang mit Eiern bekannt. Vielleicht liegt darin der Ursprung des Osternestes.

Nach dem Vorbild der Häsinnen bauen die Kinder aus Moos ihre Nester, in denen sie am Ostermorgen bunte Eier finden.

Wie dem auch sei. Testen Sie doch Ihren eigenen Osterhasen. Stellen Sie ihm einen Stiefel und ein Nest in den Garten. Mal sehen in welches Behältnis der Hoppelmann seine Eier legt.

Hartmut Berge

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