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Vier Männer und ein Specht in Not

Ortsdiener Karl Vier Männer und ein Specht in Not

Auch Spechte haben es nicht immer leicht, wie aus Rüdigheim zu hören ist. Ein Grünspecht wollte mal ordentlich auf Holz klopfen und brachte sich dabei beinahe um Kopf und Kragen.

Das arme Tier, das definitiv ein Specht und kein Kuckuck gewesen ist, verfing sich zwischen einem Mast und einem Seil in etwa fünf Metern Höhe. Eine Rüdigheimerin kam zufällig vorbei und hörte die Hilferufe des armen Spechtes. Doch bei der Höhe war die Frau alleine machtlos. Sie rief bei der Polizei an, die sie an die Feuerwehr verwies. Am Ende, nach vielen Telefonaten, kamen vier Männer zusammen, um die Spechtrettung anzugehen. Einer von ihnen reiste sogar vom Berge aus nach Rüdigheim. Die Besenmethode musste als unpraktikabel verworfen werden. Es half also nur noch die vorsorglich mitgebrachte Leiter. Beherzt schritten die Retter zur Tat. Der Specht wurde befreit und freut sich jetzt hoffentlich wieder seines Lebens. Allen Helfern sei von dieser Stelle aus gedankt. Solche Menschen sind Gold wert.

Und nix für ungut!

Euer Ortsdiener Karl

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