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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

dass Menschen zum Stift greifen und einen Brief schreiben, wird in Zeiten der Mails und SMS – und erst recht aller sozialen Netzwerke im Internet – seltener.

Um so mehr ist eine Langensteinerin enttäuscht. Sie hatte einen ebensolchen Brief verfasst. Heute ist sie froh, dass sie nicht auch noch einen Geldschein hinzulegte. Am 27. Februar hatte sie ihn eingeworfen, bis heute ist er nicht im nicht allzu fernen Borken angekommen. Trotzdem hofft sie noch, dass der Brief – und sei es auch auf Umwegen – beim Empfänger landet.

Sie hat mir übrigens ihr Erlebnis auch per Brief geschildert, der kam aber auch mit einiger Verspätung bei mir an. Der Poststempel ist vom 1. März, gestern schrieben wir gar schon den 6. März. Liebe Post, das dauert ein wenig zu lange. Gehe zwar von Einzelfällen aus, will dieses Erlebnis aber auch nicht verschweigen. Kann die Langensteinerin aber trösten: Meist finden die Briefe ihre Adressaten doch noch, sei es auch nach Jahrzehnten. Bin mir an dieser Stelle aber ganz sicher, dass die gute Frau den Brief nicht per Flaschenpost auf die Reise geschickt hat. Das kann ich mir nun aber wirklich garnicht vorstellen.

Und nix für ungut!

Euer Ortsdiener Karl

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