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Knurren im Magen

stadtgeflüster Knurren im Magen

Hunger kann schlimmer sein als Heimweh. Das behaupten jedenfalls diejenigen, die schon einmal richtig Kohldampf geschoben haben.

Zugegeben: In unseren Breitengraden leidet kaum einer echte Hungerqualen.

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Allerdings wird das Knurren des Magens nach längerer Abstinenz zuweilen als störend empfunden.

Und wenn dann nichts Essbares in der Nähe ist, weil der heimische Kühlschrank weit entfernt ist, kann zumindest von einer kleinen Not gesprochen werden.

Die macht bekanntlich erfinderisch. Deshalb ist gut beraten, wer für die Not vorsorgt. Mein Freund Kalli beispielsweise hatte sich in diesen Tagen eine kross gebratene Frikadelle in Alu-Folie eingewickelt und in weiser Vorahnung im Kühlschrank am Arbeitsplatz deponiert. Erst tags drauf besann er sich auf den „Klops“. Nachdem er ihn der silbrigen Verpackung entledigt hatte, schaute er auf etwas, das eher einer etwas zu groß geratenen Eierkohle glich.

Gleichwohl ignorierte er die Kommentare der Kollegen, biss in das unappetitliche Etwas und gab Wonne-Laute von sich. Und was soll man sagen? Kalli lebt noch. Es lebe die Frikadelle!

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