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Hirn und Mundwerk

Ortsdiener Karl Hirn und Mundwerk

manchmal faselt man, wenn man selber in Gedanken ist, in der Realität ja ziemlichen Bockmist. Denkt man kurz darauf über das Gesagte nach, möchte man sich nicht nur nachträglich an den Kopf packen, sondern sich eher leichte Schläge auf den hinteren Teil des selbigen verpassen oder wahlweise im Boden versinken.

Frage mich dann, ob das Mundwerk mal wieder schneller als das Hirn war. Oder ob das Hirn das Mundwerk nicht unter Kontrolle hat? Oder ob weder Hirn noch Mundwerk ihre Arbeit ordentlich machen.

Doch manchmal steht einem der Gesprächspartner in Nichts nach - und dann ist‘s irgendwie auch nicht so schlimm, etwas verwirrt zu sein, sondern eher lustig.

Ging gestern gegen 11 Uhr ins Neustädter Rathaus. Stieß auf dem Parkplatz um ein Haar mit einem Senioren zusammen. Konnten die Kollision aber Dank unserer hervorragend trainierten Athletenkörper elegant verhindern. Schleuderte dem Herren freundlich lächelnd ein „Guten Morgen“ entgegen. Er antwortete mit einem gepflegten „Guten Abend“.

Finde ja, wir haben beide zumindest ein bisschen daneben gelegen. Ein „Guten Tag“ wäre wohl am passendsten gewesen. Ob das der Senior auch gedacht hat? Oder hat er sich nach dem Rathaus-Besuch zum Schläfchen ins Bett gelegt? Dann wäre das „Guten Abend“ ja durchaus nachvollziehbar.

Aber nix für ungut,

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