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Erbsen und Bohnen in Gefahr

Ortsdiener Karl Erbsen und Bohnen in Gefahr

Bekam dieser Tage einen kleinen Hilferuf aus der Straße Müllerwegstannen in der jungen Stadt im Grünen. Dort pflegt eine Familie ihren Garten mit großer Inbrunst - und nicht nur den Garten.

Wie Eurem Karl zu Ohren kam, hat das Paar seinen Wirkungsbereich noch etwas ausgedehnt. Sie haben einen Weg, der direkt am Grundstück verläuft und der der Stadt gehört, vom Unkraut frei gehalten. Und sie haben ihre Anpflanzungen ein wenig ausgedehnt, bis an den Rand des Weges eben. Erbsen und Bohnen wachsen dort auch in diesem Jahr wieder. Die möchte das Paar natürlich ernten, was bekanntermaßen erst im späteren Herbst möglich ist. Doch jetzt beharrt die Stadt darauf, dass das Paar alles entfernt, was auf städtisches Grundstück ragt. So ist es mir berichtet worden. Bis zum 15. August haben die beiden dazu Zeit. Eine Bitte um Aufschub hatte keinen Erfolg. Grundsätzlich will das Paar den Weg natürlich wieder freiräumen, wenn es die Stadt denn wünscht. Die Erlaubnis zur Mitnutzung bekamen sie übrigens vom früheren Revierförster wie sie sagen.

Kann nur an die zuständigen Mitarbeiter der Stadt appellieren, sich die Sache mit dem Aufschub nochmal zu überlegen. Schließlich geht es nur um eine Gemüseernte, die noch geplant ist. Vielleicht findet sich im Gespräch miteinander ja noch eine Lösung, die allen gerecht wird.

Und nix ungut!

Euer Ortsdiener Karl

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