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Biotop auf dem Kreisel

Ortsdiener Karl Biotop auf dem Kreisel

Nicht zum ersten Male war der Kreisverkehr an der Rheinstraße und Waldstraße Thema für Stadtallendorfs Stadtverordnete. Wie jeder sieht, der von der Bundesstraße aus in die Stadt kommt, sieht der Kreisel nun wahrlich nicht besonders einladend aus.

Was für ein schlimmer Kontrast ist das zum herrlichen Brunnenkreisel. Hilles Frank hatte per Anfrage nachgehakt, was denn dort passieren könnte. Zutreffenderweise charakterisierte er das, was dort zeitweise wächst, als Unkraut. Andere nennen es Wildwuchs, wieder andere sprechen von einem Biotop. Nun gehört dieser Kreisel nicht der Stadt Stadtallendorf. Er wird vom Land betreut und das kann nur die Standardpflege stemmen. Es gibt also hier keinerlei Vorwürfe an unsere Straßenmeisterei.

Aber will die Stadt eine einladende Bepflanzung, muss sie Kohle rausrücken, was sie nicht kann. Die Gefahr ist also groß, dass alles bleibt wie es ist. Doch am Freitag im Stadtparlament gab es eine Anregung: Warum sollte nicht ein Sponsor wie Ferrero sich für die Kreiselpflege begeistern lassen? Für die Idee gab es Applaus, finde sie auch sehr gelungen. Dieser Gedanke lässt sich bestimmt weiterverfolgen. Keine Firma kann mit dem Wildwuchskreisel in ihrer Nähe auf Dauer glücklich sein. Das ist keine Werbung. Schlage ein Bündnis vor, frei nach dem Motto: „Gebt dem Kreisel ein neues Gesicht“. Bin auf Rückmeldungen neugierig. Und nix für ungut!

Euer Ortsdiener Karl

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