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Dreiklang für die Sicherheit

Salafisten Dreiklang für die Sicherheit

Ideologisieren, radikalisieren, kriminalisieren. Auf diesen Dreiklang der via Internet und durch persönliche Abhängigkeitsverhältnisse gesteuerten Salafistenszenerie haben die deutschen Sicherheitsbehörden jetzt die passende Antwort gegeben. Beobachten, durchsuchen, verbieten.

Da, wo gerichtsfeste Beweise zur Verfügung stehen, ist das im konkreten Fall eine Antwort, die potenzielle Gewalttäter durchaus verstehen. Eine Sprengstoffweste, Gewaltaufrufe, direkte Verbindungen zu Attentätern lassen erahnen, wozu Fanatiker-Netzwerke auch in Deutschland in der Lage wären, ließe sie die Gesellschaft gewähren. Die nach Al Kaida nächste Generation der Terroristen ist vielleicht gefährlicher als ihre zentral organisierten Vorgänger. Staatliche Razzien und Verbote sind notwendig, aber nicht hinreichend.

Die radikale Gruppe der Salafisten nutzt den Deckmantel der Religionsfreiheit, um ihn zu schändlichen kriminellen Zwecken zu missbrauchen. Das muss auch die Mitglieder der muslimischen Glaubensgemeinschaft alarmieren und auf den Plan rufen. Auch für sie ist es eine Frage der Zivilcourage, sich abzugrenzen und Sicherheitsbehörden zu informieren, was sich hinter so harmlos erscheinenden Aktionen mit Gratis-Koranen verbergen kann.

von Dieter Wonka

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