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17:43 23.11.2018
Die Zeitschrift «Öko-Test» hat in einigen Gesichtscremes bedenkliche Inhaltsstoffe gefunden. Quelle: Monique Wüstenhagen
Frankfurt/Main

Sieben von 20 getesteten reichhaltigen Gesichtscremes hat die Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 12/2018) die Noten "ausreichend" oder "ungenügend" gegeben. Sie enthalten dem Test zufolge umstrittene oder bedenkliche Inhaltsstoffe.

Darunter befinden sich unter anderem PEG, Formaldehyd und die sogenannten aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH). Letztere können Stoffe enthalten, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Auch problematische Duftstoffe fanden sich in einigen Cremes.

Achtmal die Note "sehr gut"

Unter den Testsiegern sind bei "Öko-Test" typischerweise viele Naturkosmetika, aber in diesem Fall auch eine Drogerie-Eigenmarke. Achtmal wurde die Note "sehr gut" vergeben, diese Produkte kommen den Angaben zufolge ohne umweltbelastende Verbindungen und Schadstoffe aus. Zwei Cremes schnitten darüber hinaus "gut" und drei Produkte "befriedigend" ab.

Testsieger: Lavera Basis Sensitiv Pflegecreme, Dr. Scheller Distel & Chia Reichhaltige Pflege (Tag), Santaverde Gesichtspflege Aloe Vera Creme Rich, Speick Natural Face Intensivpflege Creme Rich, Weleda Coldcream Gesichtscreme (für trockene/sehr trockene Haut), CV Cadeavera Face 24h Feuchtigkeitspflege Rich, Isana Reichhaltige Tagescreme (trockene, sensible Haut), Sebamed Creme mit 2% Vitamin E.

Reichhaltige Creme und milden Reiniger kombinieren

Bei trockener und spannender Haut kann eine vergleichsweise reichhaltige Creme Linderung bringen. Die Experten der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 12/2018) raten, am besten gleichzeitig auch eine mildere Reinigung zu testen. Denn manchmal führe ein Übermaß an Kosmetika und Reinigung erst zu gereizter Haut.

Eine für die eigene Gesichtshaut zu fettige Creme erkennt man daran, dass die Haut nicht nur kurz, sondern noch lange nach dem Eincremen schimmert. Dauerhaft könne eine zu reichhaltige Pflege zu Pickeln führen.

dpa

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