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Zwei Todesfälle wegen Legal Highs 2016: LKA warnt

Gesundheit Zwei Todesfälle wegen Legal Highs 2016: LKA warnt

Zwei Menschen sind 2016 in Hessen am Konsum sogenannter Legal Highs gestorben. Zu Tode kamen Anfang März ein 34-Jähriger in Kassel und Ende April ein 26-Jähriger in Gelnhausen, wie das Landeskriminalamt (LKA) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

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Eine Kriminalpolizistin hält Legal Highs in der Hand.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Gutachten hätten ergeben, dass die Drogenmischung einmal alleine und einmal zumindest mit todesursächlich gewesen sei.

Das LKA warnte erneut ausdrücklich vor dem Konsum solcher Legal Highs. Diese würden als Kräutermischungen oder in flüssiger Form angeboten. Da sie in unterschiedlichen Konzentrationen angeboten würden, sei eine Überdosierung nie auszuschließen. Diese könne unter anderem zu Atemlosigkeit, Erbrechen, Verwirrtheit, Halluzinationen, psychischen Zusammenbrüchen bis hin zur Bewusstlosigkeit führen.

In Mittelhessen gab es laut LKA kurz vor Weihnachten weitere schwerwiegende Fälle - und zwar bei 14 bis 16 Jahre alten Schülern. Einer habe angeboten, an einer mit Legal Highs gefüllten E-Zigarette zu ziehen. Zwei Schülerinnen hätten nach zwei Zügen das Bewusstsein verloren, bei einer anderen habe sich der Zustand kurz darauf im Unterricht verschlechtert. Sie kamen in eine Klinik. Im vergangenen September beschäftigte sich auch der Bundestag mit Legal Highs und verabschiedete ein umfassendes Verbot künstlicher Drogen.

dpa

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