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Hessen Zugausfälle und Verspätungen
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13:57 26.10.2010
Schwerpunkte der bundesweiten Warnstreiks sind Bayern und der Westen. Quelle: Archivfoto

Frankfurt. Am Frankfurter Hauptbahnhof bildeten sich am Morgen lange Schlangen vor den Informationsschaltern der Bahn, wie Reisende berichteten. Vor allem Menschen, die aus dem Urlaub zurückkehrten, strandeten in Frankfurt und konnten nicht weiterreisen. Nach Hamburg fuhren keine Züge mehr, nach München nur mit Verspätungen von bis zu zwei Stunden. Betroffen waren ICEs ebenso wie Regionalbahnen. Der S-Bahn-Verkehr hatte sich nach einer ersten Aktion am Morgen, bei der ein Stellwerk in Frankfurt-Ginnheim bestreikt wurde, wieder normalisiert. Von dieser Aktion waren die Main-Weser-Bahn sowie die S-Bahn-Linie 6 zwischen Frankfurt und Friedberg betroffen, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Gegen 6 Uhr startete der Ausstand in Kassel, bei dem unter anderem die Stellwerke in Steinau an der Straße und Körle bestreikt wurden. Dies mache sich auf den Strecken Kassel- Frankfurt, Kassel-Bebra und Melsungen-Bebra bemerkbar, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Transnet. Die Warnstreiks in Kassel und Frankfurt sollten bis 9 Uhr andauern.