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Zu wenig Grippeimpfstoff: Engpässe sollen bald behoben sein

Gesundheit Zu wenig Grippeimpfstoff: Engpässe sollen bald behoben sein

In Hessen gibt es derzeit zu wenig Grippeimpfstoff. Das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt hat schon seit Ende vergangener Woche nichts mehr, wie eine Sprecherin auf Anfrage am Montag sagte.

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Bis Dezember sind Engpässe voraussichtlich behoben.

Quelle: R. Hirschberger/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. Die Impfungen für die Beschäftigten der größten Stadt des Landes wurden aus dem gleichen Grunde ganz gestoppt, hieß es beim arbeitsmedizinischen Dienst der Stadt. "Es kommt temporär und regional zu Engpässen", sagte die Sprecherin des Sozialministeriums, Gesa Krüger.

Da die Hochzeit der Grippe-Saison erst von Januar bis März 2013 zu erwarten sei, reiche es aber, sich bis Ende November, Mitte Dezember impfen zu lassen. Bis dahin seien die Lieferengpässe beim Impfstoff voraussichtlich behoben.

Nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KV) reicht normalerweise sogar eine Impfung bis zum Jahresende. Der Engpass beim Impfstoff hänge mit dem Rückruf von zwei Grippeimpfstoffen des Schweizer Konzerns Novartis und mit Rabattverträgen in anderen Bundesländern zusammen, sagte KV-Sprecher Karl Roth. Ein Hersteller habe mehrere Ausschreibungen gewonnen und Produktionsprobleme. Wie groß die Mengen sind, die in Hessen derzeit fehlen, wusste Roth nicht.

dpa

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