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Zelte für 1000 Flüchtlinge am alten Flugplatz Kassel-Calden

Flüchtlinge Zelte für 1000 Flüchtlinge am alten Flugplatz Kassel-Calden

Am ehemaligen Flugplatz Kassel-Calden in Nordhessen wird eine Zeltstadt für Flüchtlinge aufgebaut. Die Notunterkünfte für rund 1000 Asylsuchende sollen bis Samstag stehen.

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Das Gelände Kassel-Caldens wird für Zelte genutzt.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Dann sollen dort auch die ersten Flüchtlinge ankommen, wie der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke am Donnerstag sagte.

Die Flüchtlinge werden zunächst in der Erstaufnahmeeinrichtung registriert und dann mit dem Bus nach Calden gebracht. Dort sind sie in Zelten untergebracht, bis ein Platz in einer festen Unterkunft frei ist. Die Zelte sollen laut Planung bis zum Herbst genutzt werden. "Wenn alles schiefgeht, müssen wir im Winter gegebenenfalls Hallen beheizen. Wir wollen die Menschen anständig aufnehmen", betonte Lübcke.

Von den 5000 Asylsuchenden in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen leben derzeit bis zu 2000 Menschen in Zelten, wie Manfred Becker vom RP Gießen sagte. Weitere Zeltunterkünfte gibt es in Wetzlar, Marburg und bald auch in Limburg. Das Land Hessen erwartet in diesem Jahr bis zu 40 000 neue Flüchtlinge.

Der Landkreis Kassel forderte "menschenwürdige Unterbringungs- und Betreuungsmöglichkeiten" für die Flüchtlinge. Zudem sei die Einbindung der Bürger in Calden erforderlich, forderten Landrat Uwe Schmidt und Vize-Landrätin Susanne Selbert (beide SPD).

dpa

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