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Zeitzeugen wehren sich gegen DDR-Verharmlosung

Wiesbaden Zeitzeugen wehren sich gegen DDR-Verharmlosung

Zeitzeugen des Mauerfalls vor 20 Jahren wehren sich gegen eine Verharmlosung der DDR-Diktatur.

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Henzler warnt vor einer Verharmlosung der DDR-Diktatur

Quelle: dpa

Wiesbaden. Filme wie "Good bye, Lenin!" seien zwar nett, gingen aber an der Wirklichkeit vorbei, sagte die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) am Donnerstag in Wiesbaden bei einer Veranstaltung zur Erinnerung an die Maueröffnung. Auch Thüringens Landtagspräsidentin Birgit Dietzel (CDU) warnte vor einer "Ostalgie" und damit einer Verharmlosung, "als wäre die DDR ein großer Biedermeierstaat gewesen" und keine Diktatur mit Hunderten Toten an der Grenze. Diese Toten mahnten, das Wissen über die Diktatur an die Jugend weiterzugeben. Jutta Fleck, bekannt als "Frau vom Checkpoint Charlie", empörte sich über aktuelle Diskussionen, ob die DDR ein Unrechtsstaat war.

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