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Zahl der Floristen sinkt durch Billigblumen-Konkurrenz

Handel Zahl der Floristen sinkt durch Billigblumen-Konkurrenz

Der Verkauf von Blumen in Supermärkten setzt den Floristen in Hessen immer mehr zu. "Die Billigschiene ist das größte Problem", sagte Ulrike Linn, Geschäftsführerin des Fachverbands Deutscher Floristen in Hessen, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

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Tulpen liegen auf einem Tisch.

Quelle: Jens Wolf/Archiv

Frankfurt/Main. Die Zahl der Floristen sei in den vergangenen zehn Jahren bundesweit von 15 000 auf 10 000 bis 12 000 gesunken. Dieser Rückgang um mindestens 20 Prozent sei auch auf Hessen übertragbar. Der Valentinstag am 14. Februar gehört laut Linn zu den wichtigsten Verkaufstagen für die Fachhändler.

Wie viele Floristen es in Hessen genau gibt, ist laut Linn unklar. 500 sind Mitglied im Fachverband. Das sei ungefähr die Hälfte, schätzte Linn. Sorgen bereite den Fachhändlern auch der Nachwuchsmangel. 200 Auszubildende gab es laut dem Fachverband vor zwei Jahren. Vor acht Jahren waren es noch mehr als 400. Die Ursache seien geburtenschwache Jahrgänge und das sinkende Interesse von Jugendlichen an handwerklichen Berufen.

dpa

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