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Wohnwagenbauer Knaus Tabbert investiert Millionen in hessisches Werk

Auto Wohnwagenbauer Knaus Tabbert investiert Millionen in hessisches Werk

Drei Jahre nach der Insolvenz investiert der Wohnwagen- und Wohnmobil-Hersteller Knaus Tabbert kräftig in sein Werk im osthessischen Sinntal.

Sinntal. Das Unternehmen habe die Genehmigung für den Umbau und die Erweiterung der Werkshallen bekommen, berichtete der Main-Kinzig-Kreis am Dienstag. Für die Modernisierung investiert Knaus Tabbert sieben Millionen Euro. Werksleiter Thomas Schulte bezeichnete die Maßnahme als "großen Schritt für die Zukunft".

Der Spatenstich ist für den Frühsommer geplant. Spätestens kommenden Sommer soll die Modernisierung auf dem 72 000 Quadratmeter großen Werksgelände abgeschlossen sein. Umgebaut wird im laufenden Betrieb. Nach dem Abschluss der Arbeiten will Knaus Tabbert in Sinntal jährlich bis zu 5000 Wohnwagen produzieren können. Derzeit sind am hessischen Standort 310 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Wohnmobil-Hersteller war nach der Insolvenz Anfang 2009 von dem niederländischen Investor HTP übernommen worden. Das im bayerischen Jandelsbrunn ansässige Unternehmen hat seit dem Neustart mehr als 18 Millionen Euro in neue Produkte investiert.

dpa

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