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Wirtschaft Wintershall DEA will nach Fusion 1000 Stellen streichen
Mehr Hessen Wirtschaft Wintershall DEA will nach Fusion 1000 Stellen streichen
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12:59 21.02.2019
Blick auf die Zentrale der Wintershall Holding GmbH. Quelle: Uwe Zucchi/Archiv
Hamburg

Davon entfielen 800 auf Deutschland und 200 auf Norwegen, teilte DEA als einer der beiden Fusionspartner am Donnerstag in Hamburg mit.

Mehr als die Hälfte des Personalabbaus sei an den beiden Konzernzentralen Hamburg und Kassel vorgesehen, ein weiterer Teil an Förderstandorten. Der DEA-Standort im niedersächsischen Wietze werde geschlossen; das dort vorhandene Labor und Bohrkernlager ziehen um nach Barnstorf, ebenfalls in Niedersachsen. Bis zum 30. Juni 2020 haben Wintershall und DEA garantiert, auf betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen zu verzichten.

Winterhall und DEA hatten im vergangenen September ihre Fusion besiegelt und erwarten den Abschluss des Prozesses im ersten Halbjahr 2019. Damit entsteht Europas führender Öl- und Gasproduzent. Er wird zunächst zu 67 Prozent zu BASF und zu 33 Prozent zu Letter One gehören, einer Dachgesellschaft des russischen Oligarchen Michail Fridman. Später steigt der BASF-Anteil auf 72,7 Prozent. Das neue Unternehmen will die Öl- und Gasproduktion bis 2023 um 40 Prozent von 575 000 auf 800 000 Barrel Öläquivalent steigern und 200 Millionen Euro pro Jahr bei Betrieb, Investitionen und Personal einsparen.

dpa

Der Preisauftrieb in Hessen hat sich im Januar deutlich abgeschwächt. Die Verbraucherpreise lagen um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

21.02.2019

Die Zahl der Firmenpleiten in Hessen ist im vergangenen Jahr gesunken. 1412 Unternehmen meldeten nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel Insolvenz an und damit 6,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (1509).

21.02.2019

Die geplante Stromtrasse Suedlink soll nach Angaben des Fuldaer Bundestagsabgeordneten Michael Brand (CDU) nicht durch Osthessen führen. "Die Suedlink-Trasse durch Osthessen ist vom Tisch", sagte Brand am Donnerstagmorgen nach einem Gespräch mit den Projekt-Verantwortlichen der Deutschen Presse-Agentur.

21.02.2019