Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Verdi: erneuert Aufruf zu Warnstreiks an acht Flughäfen
Mehr Hessen Wirtschaft Verdi: erneuert Aufruf zu Warnstreiks an acht Flughäfen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:10 14.01.2019
Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung im Wind. Quelle: Ina Fassbender/Archiv
Frankfurt/Berlin

"Es wäre den Arbeitgebern möglich gewesen, auf die Warnsignale zu reagieren. Dadurch, dass sie - völlig unverständlich - keine Bereitschaft gezeigt haben, ein verbessertes Angebot vorzulegen, ist eine Ausdehnung der Warnstreiks notwendig geworden", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel in einer Mitteilung.

Außer am Drehkreuz Frankfurt/Main sind Warnstreiks an den Flughäfen Hamburg, München, Hannover, Bremen, Leipzig/Halle, Dresden und Erfurt angekündigt. Wegen der Aktionen, die sich über den ganzen Tag ziehen sollen, ist mit starken Einschränkungen im Luftverkehr zu rechnen. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport riet Passagieren, nach Möglichkeit gar nicht erst zum Terminal zu kommen.

Die Gewerkschaften fordern für die bundesweit 23 000 Beschäftigten im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle an den Flughäfen eine einheitliche Bezahlung. Verdi verlangt brutto 20 Euro pro Stunde, der Beamtenbund fordert 19,50 Euro Stundenlohn. Bisher sind die Stundenlöhne in der Branche regional sehr unterschiedlich geregelt. Die nächsten Verhandlungsrunden sind für den 23. und 24. Januar in Berlin vereinbart.

dpa

Am Frankfurter Flughafen wurden im abgelaufenen Jahr so viele Passagiere abgefertigt wie nie zuvor. Insgesamt zählte der Betreiber Fraport 69,5 Millionen Fluggäste und damit 7,8 Prozent mehr als 2017, wie er am Montag in Frankfurt mitteilte.

14.01.2019

Etwa 180 000 Passagiere werden am kommenden Dienstag nach Einschätzung des Flughafenverbands ADV von den Folgen des Warnstreiks an mehreren deutschen Airports betroffen sein.

13.01.2019

Deutschlands größter Flughafen bereitet sich auf den geplanten Warnstreik des Sicherheitspersonals am Dienstag vor. Wie ein Sprecher des Flughafens sagte, soll sich ein spezielles Team um die Passagiere kümmern, die wegen des Streiks nicht wie geplant in einen Flieger steigen können.

13.01.2019