Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Trockenheit bremst Kaliproduktion bei K+S
Mehr Hessen Wirtschaft Trockenheit bremst Kaliproduktion bei K+S
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:52 27.08.2018
Kassel/Heringen

Dort könne bis auf weiteres nicht mehr produziert werden. Wintershall ist einer von drei Standorten in der Region. Die anderen Werke, Hattorf in Hessen und Unterbreizbach in Thüringen, könnten dagegen vorerst weiter produzieren.

Die Produktionsmenge im Werra-Gebiet ist maßgeblich von der Möglichkeit abhängig, Salzabfälle zu entsorgen. Das erfolgt durch Versenkung im Boden und das Wegfahren von Salzlauge mit Lastern, vor allem aber durch Einleitung in die Werra. Dabei ist das Unternehmen auf ausreichend Wasser im Fluss angewiesen: Ein Durchfluss von 40 000 Litern pro Sekunde gilt als Minimum, zuletzt waren es nur 6800. Nur weil eine neue Anlage zur Reduzierung von Abwässern in Betrieb ging und mehr Rückstände abtransportiert wurden, habe man nicht schon früher die Produktion herunterfahren müssen, erklärte der Sprecher.

Die Auswirkungen pro Tag Produktionsstillstand in einem Werk auf den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beziffert K+S auf bis zu 1,5 Millionen Euro. Bisher ging das Unternehmen von einem Ebitda von insgesamt 660 bis 740 Millionen Euro für das Jahr 2018 aus.

Betroffen im Werk Wintershall sind bis zu 400 Mitarbeiter. Sie sollen nun zunächst Überstunden und Urlaubstage abbauen. Zudem prüfe man Kurzarbeit, sagte der K+S-Sprecher. Zuletzt war es 2017 zu einer Produktionsunterbrechung wegen Niedrigwasser in der Werra gekommen. Damals stand das Werk Hattorf knapp drei Wochen still.

dpa

Die Commerzbank kämpft erneut mit technischen Problemen. Am Freitagnachmittag konnten sich Kunden für etwa drei Stunden nicht beim Online-Banking und mobil auf der App anmelden, auch der Einsatz von Karten war eingeschränkt, teilte das Institut unter anderem auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

24.08.2018

Die privaten Waldbesitzer möchte zur Abmilderung der Folgen der Hitzewelle Geld vom Land Hessen. Wie der hessische Waldbesitzerverband am Freitag mitteilte, bitten seine Mitglieder Umweltministerin Priska Hinz um finanzielle Unterstützung, um die Liquidität der Forstbetriebe zu sichern und Aufwendungen zur Erhaltung des Waldes zu übernehmen, die der gesamten Gesellschaft zugute kommen.

24.08.2018

Die Beteiligungsgesellschaft Warwick macht mit ihrem Übernahmevorhaben für den Schienenlogistiker VTG ernst. Die Morgan-Stanley-Tochter bietet den VTG-Aktionären 53 Euro je Aktie, wie Warwick am Freitag in Frankfurt mitteilte.

24.08.2018