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Wirtschaft Studie: Büros in Frankfurt werden knapper, Mieten steigen
Mehr Hessen Wirtschaft Studie: Büros in Frankfurt werden knapper, Mieten steigen
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11:29 24.05.2018
Frankfurt/Main

Das zeigt eine am Donnerstag vorgestellte Studie der Beratungsfirma ImmoConcept. Das Frankfurter Finanzviertel mit Spitzenmieten von 42 Euro je Quadratmeter zähle neben den Zentren von München oder Stuttgart zu den begehrtesten Bürolagen in Europa. Zugleich stehen am Main so viele Gewerbeflächen leer wie in keiner der größten deutschen Städte.

Da zu wenig gebaut werde, sinke das Angebot an freien Gewerbeflächen weiter, schreibt Studienautor Christian Reissig - auch wegen der Konkurrenz mit Wohnungen. "Büro-Neubauten haben in der Stadt einen schweren Stand." Investoren entschieden sich im Zweifel für die Errichtung von Wohnungen, da diese höhere Renditen böten. Zudem würden einige leere Büros etwa in Niederrad in Wohnungen umgewandelt. Das erste Quartal sei schwungvoll angelaufen, 80 Prozent der erwarteten neuen Büroflächen seien bereits vermietet.

Mittelfristig würden daher neue Büros in zentralen Lagen "deutlich teurer" und wahrscheinlich eher in Randlagen gebaut. Preise und Mieten dürften weiter steigen. Offenbach, Darmstadt und der Hochtaunuskreis hätten schon angezogen, da Investoren ausweichen, sagte Reissig. In Mainz oder Wiesbaden sei der Effekt kleiner, da Bauprojekte wie der Mainzer Zollhafen die Nachfrage teils deckten.

Vergangenes Jahr hatten Makler in Frankfurt dank Großprojekten schon das beste Vermietungsergebnis seit 2000 erzielt. So mietete die Bundesbank für die Renovierung ihrer Zentrale ein Übergangsquartier im FBC-Turm und die Deutsche Bahn sicherte sich große Flächen im Europaviertel. Der Brexit machte sich hingegen nur teils bemerkbar.

dpa

Der stark in der Kritik stehende Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner hat den überraschend schnellen Wechsel an der Spitze der Bank verteidigt. Gleichzeitig bedauerte er, dass die Entlassung von John Cryan als Vorstandschef und die Berufung von Christian Sewing als Nachfolger im April so eilig durchgezogen werden musste.

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Der Lkw-Zulieferer Jost ist stark ins neue Geschäftsjahr gestartet. Das Unternehmen aus Neu-Isenburg bei Frankfurt wies am Donnerstag für das erste Quartal 2018 einen um 5,4 Prozent auf gut 190 Millionen Euro gestiegenen Rekordumsatz aus.

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Die Deutsche Bank erwägt nach Informationen des "Wall Street Journal", nahezu 10 000 Jobs zu streichen, um die Kosten zu senken. Damit wäre etwa jeder zehnte der insgesamt 97 100 Mitarbeiter betroffen, schrieb das Blatt.

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