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Wirtschaft Start-ups mischen Matratzenhandel auf
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08:39 25.05.2018
Eine Frau packt in einem Fachgeschäft für Matratzen eine neue Matratze aus der Verpackungsfolie aus. Quelle: Wolfgang Kumm/Archiv
Düsseldorf

Der Matratzenverkauf in Kaufhäusern sei dagegen rückläufig, sagte Ulrich Leifeld vom Fachverband der Matratzen-Industrie.

Allein das Ende 2015 gegründete Frankfurter Start-up Emma verkaufte nach eigenen Angaben seit Firmengründung europaweit mehr als 120 000 Matratzen. Deutschland sei dabei der wichtigste Markt, hieß es.

Nach Schätzungen des Fachverbandes und des Handelverbandes Textil wird in Deutschland jährlich rund eine Milliarde Euro für Matratzen ausgegeben. Im Schnitt seien Kunden bereit, zwischen 300 und 400 Euro für eine Matratze auszugeben.

Der Matratzenkauf im Internet muss nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nicht zwangsläufig zu einem schlechteren Ergebnis führen als der Kauf im Geschäft nach der Beratung durch einen Fachhändler. "Der Kunde weiß nicht, auf welche Berater er trifft und ob es Provision gibt für Verkäufe", erklärt Georg Tryba. Wichtig sei, dass die Matratze bei Nichtgefallen zurückgesendet werden könne.

dpa

Der Solartechnikkonzern SMA will von der zunehmenden Digitalisierung im Energiesektor profitieren. "Neben das Geschäft mit Photovoltaik-Wechselrichtern sind die Systemtechnik für Speicheranwendungen, Service- und Wartungsverträge für PV-Großanlagen sowie Energiedienstleistungen getreten", sagte SMA-Vorstandschef Pierre-Pascal Urbon am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Kassel.

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Beschäftigte des irischen Billigfliegers Ryanair können ihren Arbeitgeber auch vor deutschen Arbeitsgerichten verklagen. Das hat das Arbeitsgericht Karlsruhe im Fall eines in Baden-Baden stationierten Flugbegleiters entschieden, der sich gegen seine Kündigung zur Wehr setzt.

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Trotz einer Zugverspätung von 103 Minuten bei der Anreise muss ein Touristenpaar aus Würzburg die Kosten für einen verpassten Flug selbst tragen. Die Kläger seien schlicht zu spät losgefahren, urteilte das Amtsgericht Frankfurt in einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung.

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