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Wirtschaft Ryanair-Chef: Forderungen der Gewerkschaften "aberwitzig"
Mehr Hessen Wirtschaft Ryanair-Chef: Forderungen der Gewerkschaften "aberwitzig"
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14:33 12.09.2018
Mitarbeiter von Ryanair stehen mit Masken des Vorstandsvorsitzenden, Michael O'Leary im Flughafen. Quelle: Silas Stein
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London

Sie fordern unter anderem höhere Gehälter.

Raum für eine Annäherung sah O'Leary trotz des Streiks nicht. Die Fluggesellschaft sei den Mitarbeitern bereits in allen wichtigen Punkten entgegengekommen. Das einzige, was man abgelehnt habe, sei die "aberwitzige" Forderung nach höheren Gehältern. "Wir werden nicht nachgeben", sagte O'Leary. Er rief die Gewerkschaften auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Den Vorwurf, streikende Mitarbeiter mit Jobstreichungen zu bedrohen, wies O'Leary zurück. "Es werde nicht wegen eines Streiktags zu Kürzungen kommen" sagte O'Leary. Sollte es aber weitere Streiktage geben, könnte das Folgen haben.

dpa

Im Tarifkonflikt mit den deutschen Gewerkschaften hat der irische Billigflieger Ryanair erneut mit dem Abzug von Flugzeugen und Jobs gedroht. Fortgesetzte Streiks über viele Tage in den kommenden Monaten würden das Geschäft in Deutschland zerstören, sagte Organisationschef Peter Bellew am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

12.09.2018

Die Gewerkschaften Verdi und Vereinigung Cockpit haben empört auf Drohungen der Fluggesellschaft Ryanair reagiert, bei fortgesetzten Streiks in Deutschland Jobs zu streichen.

12.09.2018

Deutsche Mitarbeiter der irischen Billig-Airline Ryanair haben in der Nacht zum Mittwoch einen 24-stündigen Streik aufgenommen. Sie folgten einem Aufruf der Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) und Verdi und legten ihre Arbeit nieder, wie eine Verdi-Sprecherin am Mittwochmorgen in Frankfurt am Main sagte.

12.09.2018
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