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Wirtschaft Rhein-Main-Handwerkskammer hält Fahrverbote für schädlich
Mehr Hessen Wirtschaft Rhein-Main-Handwerkskammer hält Fahrverbote für schädlich
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12:57 28.08.2018
Ein "Durchfahrt verboten" Schild steht vor einem Verwaltungsgericht. Quelle: Marijan Murat/Archiv
Frankfurt/Main

Sie schadeten "der Region, der Bevölkerung und der Wirtschaft", sagte Kammerpräsident Bernd Ehinger am Dienstag in Frankfurt. Er plädierte dafür, gemeinsam Lösungen zu finden und die Wirtschaft in die Verkehrsplanung einzubeziehen. "Wenn Straßen gesperrt werden, fahren die Autos woanders und sorgen dort für Staus" warnte er. Jürgen Karpinski, der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, warnte vor drohenden Kundenverlusten für die fast 400 Kraftfahrzeugbetriebe in Frankfurt, wenn deren Kunden Fahrverbote nach Frankfurt hätten.

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sprach sich für einen "hessischen Dieselgipfel" aus, um Lösungen zu suchen, mit denen sich Fahrverbote verhindern ließen. "Was wirklich hilft, ist der Zwang zur Nachrüstung der Diesel-Fahrzeuge", sagte er.

Sollte das Verwaltungsgericht Anfang September Diesel-Fahrverbote in Frankfurt empfehlen, muss das Land Hessen zunächst den Luftreinhalteplan ändern.

dpa

Die Erzeuger deutscher Rotweine hoffen, mit Qualitätsweinen künftig auch international mehr Abnehmer zu finden. "Im Ausland finden die Rotweine noch nicht die Anerkennung, die sie verdienen", sagte die Geschäftsführerin des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), Hilke Nagel, am Rande der ersten Verkostung von "Großen Gewächsen" (GG) der Jahrgänge 2016 (Rotwein) und 2017 (Weißwein) in Wiesbaden.

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Die Mittelthüringische Sparkasse hat in einer Rundmail aus Versehen über 400 Datensätze an verschiedene Empfänger verschickt. Es habe sich um eine Mail an die Interessenten von Immobilien im Kreis Weimar gehandelt, sagte Sparkassensprecher David Maisel am Montag.

27.08.2018

Wegen der anhaltenden Trockenheit fährt der Dünger- und Salzkonzern K+S seine Kaliproduktion in Osthessen herunter. Aufgrund der außergewöhnlich geringen Wasserführung der Werra stehe am Standort Wintershall ein Hauptentsorgungsweg nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung, sagte ein Sprecher des MDax-Konzerns am Montag.

27.08.2018