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Wirtschaft Opel-Chef: Investitionsbereitschaft für deutsche Werke
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13:28 23.04.2018
Neue Opel-Autos stehen zum Verkauf aus. Quelle: Boris Roessler
Rüsselsheim

Die Pläne könnten aber noch nicht umgesetzt werden, weil das notwendige Niveau der Wettbewerbsfähigkeit noch nicht erreicht sei.

Die Pläne für Eisenach stellten sogar eine Verbesserung des bestehenden Tarifvertrages dar, führte Lohscheller im Gegensatz zu Aussagen der IG Metall erneut aus. Bereits im ersten Halbjahr 2019 könne die Produktion eines neuen Fahrzeugs beginnen, das ab 2020 auch in einer Elektro-Hybridversion herzustellen wäre. Berichte über mögliche Schließungen der Werke Eisenach und Kaiserslautern nach gescheiterten Verhandlungen bezeichnete der Opel-Chef als "Horror-Szenarien".

Die IG Metall hatte dem französischen Opel-Mutterkonzern PSA am Freitag Erpressung vorgeworfen und einen detaillierten Unternehmensplan für die kommenden Jahre verlangt. Die Opel-Führung habe für die Sicherung von gerade mal 1800 Arbeitsplätzen weitgehende finanzielle Einbußen für sämtliche Beschäftigte verlangt. Im Werk Eisenach, in dem am Dienstag ein größerer Aktionstag geplant ist, soll laut Gewerkschaft nach bisherigen Planungen rund die Hälfte der 1800 Beschäftigten gehen.

In einer ersten Reaktion auf die Botschaft hielt der Gesamtbetriebsrat Lohscheller vor, dass die in den Tarifverträgen festgelegten Produkt- und Projektbelegungen nicht eingehalten würden. "Es ist an der Zeit, dass Herr Lohscheller endlich ein verhandlungsfähiges Angebot für Opel in Deutschland vorlegt! Lohnzugeständnisse sind kein Selbstzweck", erklärte das Gremium.

dpa

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