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Wirtschaft Opel-Chef: Entwicklungszentrum-Teilverkauf "großer Deal"
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11:44 03.10.2018
Blick in das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim. Quelle: Andreas Liebschner/Opel/Archiv
Paris

Der zum französischen PSA-Konzern gehörende Hersteller hatte vor rund einem Monat Pläne öffentlich gemacht, Unternehmensteile mit rund 2000 Beschäftigten an den französischen Entwicklungsdienstleister Segula Technologies abgeben zu wollen. Die Geschäftsteile sollen zu 100 Prozent an Segula übergehen. Hintergrund ist eine mangelnde Auslastung des Entwicklungszentrums. Die Verhandlungen sind bisher nicht abgeschlossen.

"Diese Dinge sollten - auch im Interesse der Beschäftigten - in einer vernünftigen Zeitspanne gelöst werden", sagte Lohscheller. "Ich glaube, dass der Betriebsrat, die IG Metall und wir ein Interesse daran haben, dies zu einem guten, konstruktiven Ergebnis zu bringen." Zum Zeitrahmen für einen Abschluss äußerte er sich nicht im Detail.

Das Entwicklungszentrum werde "das Herz von Opel" bleiben, sagte Lohscheller. "Wir werden dort alle Opel-Modelle entwickeln." Opel habe zudem Verantwortlichkeiten von der PSA-Gruppe erhalten, beispielsweise mit der Entwicklung von leichten Nutzfahrzeugen.

Auf die Frage, ob er sicher sei, dass kein weiterer Teil des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums mit derzeit rund 7000 Beschäftigten verkauft werden soll, sagte Lohscheller: "Ja, ich bin sicher."

PSA mit den Marken Peugeot, DS und Citroën hatte Opel vor gut einem Jahr übernommen und einen Sanierungskurs eingeleitet. Im ersten Halbjahr 2018 hatte der seit vielen Jahren Verluste schreibende Traditionshersteller mit Sitz in Rüsselsheim überraschend einen operativen Gewinn ausgewiesen.

dpa

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Mehr als ein Jahr nach der Opel-Übernahme sieht der französische Autokonzern PSA den Umbau des deutschen Herstellers zu etwa einem Drittel geschafft. "Ich denke, wir sind bei einem Drittel, vielleicht 30 bis 40 Prozent", sagte PSA-Chef Carlos Tavares am Dienstag auf der Pariser Automesse vor deutschen Journalisten.

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