Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Oberlandesgericht: Durchsuchungen bei K+S waren rechtswidrig
Mehr Hessen Wirtschaft Oberlandesgericht: Durchsuchungen bei K+S waren rechtswidrig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:08 19.02.2018
Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Quelle: D.- W. Ebener/Archiv
Kassel/Jena

Ermittler hatten im Jahr 2015 Büro- und Geschäftsräume sowie Privatwohnungen von K+S-Mitarbeitern in Hessen und Thüringen durchsucht. Doch laut dem Oberlandesgericht bestand schon zum Zeitpunkt, als die Durchsuchungen erlassen wurden, kein ausreichender Tatverdacht.

"Mit dieser Entscheidung sind das Unternehmen und die beschuldigten Personen, darunter der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Ralf Bethke und der ehemalige Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner, in vollem Umfang rehabilitiert worden", erklärte ein K+S-Sprecher. 2017 hatte das Oberlandesgericht bereits eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen. Diese wollte damit die Eröffnung eines Verfahrens gegen K+S-Mitarbeiter erreichen. Auslöser der Ermittlungen gegen den Konzern war eine Anzeige der Thüringer Gemeinde Gerstungen gewesen, in deren Umfeld von 1999 bis 2007 mit Genehmigung des Bergamtes einige Millionen Kubikmeter Salzabwasser in den Boden versenkt wurden.

dpa

Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland müssen sich auf steigende Gebühren einstellen. Auf niedrige Zinsen und hohe Regulierungskosten müssten die Institute auch mit einer Anpassung der Gebührenpolitik reagieren, bekräftigte der seit Januar amtierende Vorstandsvorsitzende des Genossenschaftsverbandes, Ralf W.

19.02.2018

Der Frankfurter Flughafen wird seine Start- und Landegebühren auch im kommenden Jahr nicht erhöhen. "Wir werden auch 2019 eine Nullrunde haben", erklärte der Vorstandschef der Betreibergesellschaft Fraport, Stefan Schulte, am Montag in Frankfurt.

19.02.2018

Die Bank ING-Diba will ihr Online-Geschäft mit dem Kauf des Kredit-Marktplatzes Lendico stärken. Die Übernahme sei bereits beim Bundeskartellamt angemeldet worden, teilte die ING-Diba am Montag mit und bestätigte damit einen Bericht von "Finanz-Szene.de".

19.02.2018