Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Neuer Börsenchef Weimer krempelt Vorstand um
Mehr Hessen Wirtschaft Neuer Börsenchef Weimer krempelt Vorstand um
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:19 25.04.2018
Theodor Weimer. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Anzeige
Eschborn/Frankfurt

Als neue Vorstände bestellte der Aufsichtsrat am Mittwoch den ehemaligen Deutsche-Bank-Personalchef Stephan Leithner, den SAP-Manager Christoph Böhm und Eurex-Chef Thomas Book. Die Verträge von Jeffrey Tessler und Konzern-Vize Andreas Preuß laufen absehbar aus.

Tesslers erst 2016 unter Weimers Vorgänger Carsten Kengeter geschaffenes Megaressort "Kunden, Produkte und Kernmärkte" mit dem Derivategeschäft Eurex und der Wertpapierverwahrtochter Clearstream wird wieder aufgespalten. Künftig wird die Eurex zusammen mit dem Abwicklungshaus Eurex Clearing im Ressort Trading (Handel) zusammengefasst. Zuständig dafür ist vom 1. Juli an Book (46). Clearstream sowie das Daten- und Indexgeschäft werden in einem anderen Vorstandsbereich gebündelt. Dieses wird ebenfalls ab dem 1. Juli Leithner führen.

Das IT-Geschäft, zuletzt neben Daten- und Indexgeschäft in der Verantwortung von Preuß, soll künftig von einem Chief Information Officer verantwortet werden, der als Chief Operating Officer (COO) außerdem für den Betrieb der Börse zuständig ist. Die neue Rolle übernimmt zum 1. November der bisherige SAP-Manager Böhm.

dpa

Der rege Handel an den Finanzmärkten zu Jahresbeginn hat der Deutschen Börse kräftig Auftrieb gegeben. Der Marktbetreiber unter dem neuen Chef Theodor Weimer konnte im ersten Quartal sogar etwas besser abschneiden als Analysten erwartet hatten.

25.04.2018

Der neue Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer schlägt weitere Pflöcke ein: Das Unternehmen will die Kosten eindämmen, aber gleichzeitig in neue Technologien investieren und dafür auch neue Mitarbeiter einstellen, wie die Deutsche Börse am Mittwochabend in Eschborn bei Frankfurt mitteilte.

25.04.2018

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

25.04.2018
Anzeige