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Wirtschaft Merck streicht 400 Stellen
Mehr Hessen Wirtschaft Merck streicht 400 Stellen
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11:07 30.11.2018
Tabletten sind um das Merck-Logo platziert. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Darmstadt

Ein Sprecher bestätigte am Freitag einen Bericht des "Darmstädter Echo", wonach die Jobs bis zum Jahr 2022 gestrichen werden. Betriebsbedingte Kündigungen gebe es aber nicht, betonte er.

Die betroffenen Mitarbeiter können laut dem Bericht in die übrigen Konzernsparten Pharma und Laborgeschäft wechseln. Hier würden über natürliche Fluktuation wie Pensionierungen in den kommenden Jahren Stellen frei. Der Stellenabbau in der Spezialchemiesparte betreffe vor allem Forschung und Entwicklung, hieß es. Die Beschäftigten seien diese Woche auf Mitarbeiterversammlungen informiert worden. Die ersten 30 bis 40 seien schon auf neue Jobs gewechselt.

Die Spezialchemie mit dem Flüssigkristall-Geschäft gilt als größte Baustelle von Merck. Die einst unangefochtene Stellung der Darmstädter auf dem Weltmarkt und die hohen Margen mit Flüssigkristallen bröckeln, da chinesische Konkurrenten in den Markt drängen. Merck hat die Sparte umstrukturiert und will sie stärker auf das Geschäft mit Halbleitern für die Elektronikindustrie ausrichten. Der Konzern peilt erst nach 2019 an, zu einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent in dem Bereich zurückkehren.

dpa

Die Durchsuchungen bei der Deutschen Bank wegen des Verdachts auf Geldwäsche gehen weiter. Die Razzia sei am Freitag fortgesetzt worden, um weiteres Material zu sichten, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft.

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Die Deutsche Familienversicherung (DFV) hat wie geplant Aktien bei Investoren platziert. Insgesamt seien 4,37 Millionen Papiere untergebracht worden, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit.

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Auf der Suche nach Beweisen zu Geldwäschevorwürfen haben Ermittler am Donnerstagmorgen Geschäftsräume der Deutschen Bank durchsucht. Insgesamt 170 Beamte der Staatsanwaltschaft Frankfurt, des Bundeskriminalamts (BKA), der Steuerfahndung und der Bundespolizei rückten unter anderem in der Zentrale des größten deutschen Geldhauses in Frankfurt an.

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