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Wirtschaft Merck kooperiert mit GlaxoSmithKline für Krebsimmuntherapien
Mehr Hessen Wirtschaft Merck kooperiert mit GlaxoSmithKline für Krebsimmuntherapien
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13:40 05.02.2019
Der Schriftzug des Pharma- und Chemiekonzerns Merck steht vor einem Gebäude am Stammwerk. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Darmstadt

Diese neuartige Krebsimmuntherapie befindet sich derzeit in der klinischen Entwicklung und zielt auf die Behandlung verschiedener, schwer behandelbarer Krebsarten ab.

Merck hatte bereits erklärt, das Projekt nicht allein stemmen zu wollen. Nun winken im Zuge der Vereinbarung Milliardeneinkünfte: Zunächst erhalten die Hessen eine Vorauszahlung in Höhe von 300 Millionen Euro, weitere bis zu 500 Millionen Euro fließen bei der Erreichung bestimmter Meilensteine in der Entwicklung.

Merck habe darüber hinaus Anspruch auf weitere Zahlungen von bis zu 2,9 Milliarden Euro, wenn bestimmte Meilensteine bei der Zulassung und Vermarktung der Arznei erreicht werden. Insgesamt betrage der potenzielle Wert der Vereinbarung damit bis zu 3,7 Milliarden Euro.

Der Arzneikandidat M7824 "verfügt über das Potenzial, Krebspatienten neue Optionen zu eröffnen", erklärte Belén Garijo, Chefin der Pharma-Sparte von Merck. Gemeinsam mit GSK wolle man bei diesen Immuntherapien eine führende Rolle einnehmen, sagt sie. Insgesamt laufen laut der Angaben bei M7824 acht klinische Entwicklungsprogramme von hoher Priorität oder werden voraussichtlich 2019 gestartet, darunter Studien zu Tumoren des Gallentrakts.

dpa

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