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09:16 24.02.2019
Bierflaschen mit Kronkorken laufen durch die Produktion einer Brauerei.  Quelle: Rainer Jensen/Archiv
Wiesbaden

Die Steigerung um 7,3 Prozent lag deutlich über dem Bundesschnitt von 2,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Hessen hat unter den deutschen Bundesländern die viertmeisten Braustätten nach Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Mengenmäßig sind die hessischen Betriebe allerdings mit wenigen Ausnahmen Zwerge mit einem jeweiligen Ausstoß von höchstens 3000 Hektolitern im Jahr. In der Gesamtjahreserzeugung setzten nur die Brauereien in Sachsen-Anhalt weniger Bier ab als die Hessen. In dieser Betrachtung wurden allerdings die Stadtstaaten Berlin, Hamburg, Bremen sowie das Saarland ihren jeweiligen Nachbarländern zugeordnet.

Trotz eines sehr heißen Sommers und einer Fußball-WM hatten die deutschen Brauer im vergangenen Jahr nur ein minimales Absatzplus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Negativrekordjahr 2017 geschafft. "Die Deutschen trinken bedauerlicherweise in der Tat weniger Bier", sagte dazu der Geschäftsführer des Brauerbundes Hessen und Rheinland-Pfalz, Axel Jürging. "Aber wir klagen auf hohem Niveau, denn so viel Bier pro Kopf trinken sonst nur die Tschechen." Laut Statistik waren es im vergangenen Jahr in Deutschland 94,2 Liter pro Kopf.

Dass langfristig weniger Bier getrunken wird, habe verschiedene Gründe, erklärte Jürging: "Die Deutschen werden älter, trinken weniger. Die Jugend probiert mehr aus und ist viel experimentierfreudiger. Das versuchen die Brauer durch diese verschiedenfarbigen Biermischgetränke einzufangen." Dass gleichzeitig die Zahl der Braustätten steigt, liege am Zuwachs von kleinen Craftbier-Brauereien und Gasthäusern, die ihr eigenes Bier brauen ("Gasthausbrauereien").

dpa

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