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Wirtschaft Kraftwerk Staudinger will Recyclinganlage und Rechenzentrum
Mehr Hessen Wirtschaft Kraftwerk Staudinger will Recyclinganlage und Rechenzentrum
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14:40 27.09.2018
Die Sonne strahlt durch eine Dampfwolke, die das Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg ausstößt. Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv
Großkrotzenburg

"Wir arbeiten an einer Neuausrichtung des Standorts", sagte Kraftwerksleiter Matthias Hube. Zuvor hatten mehrere Medien über die Pläne von Uniper berichtet.

Staudinger ist nach eigenen Angaben noch immer Hessens größtes konventionelles Kraftwerk. Doch Betrieb und Auslastung gingen in den vergangenen Jahren zurück. Der mit Kohle befeuerte Block 5 ist in den Sommermonaten vom Netz genommen worden. In der Zeit gibt es auf dem Markt genügend preiswerten Strom aus Sonnen- und Windenergie. Der Gasblock 4 dient seit Jahren als Netzreserve, die bei Bedarf aktiviert wird. Die Blöcke 1 bis 3 sind stillgelegt. Mittlerweile arbeiten nur noch 110 Beschäftigte sowie 20 Auszubildende bei Staudinger. Vor 20 Jahren waren mehr als 600 Mitarbeiter.

Uniper würde gern ein großes Rechenzentrum bei Staudinger angliedern, weil dessen Server viel Strom benötigen. Ebenso verhält es sich mit Anlage für Asphalt-Recycling. Sie macht aus altem per Bahn oder Schiff angelieferten Straßenasphalt Sand, Kies und Geröll als neues Baumaterial.

dpa

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