Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft K+S darf Steinsalz weiter auf Halde entsorgen
Mehr Hessen Wirtschaft K+S darf Steinsalz weiter auf Halde entsorgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:37 11.10.2018
Kassel/Philippsthal

Die Erweiterung umfasse etwa 27 Hektar, das entspricht etwa 38 Fußballfeldern. Die Kapazität dort reiche für fünf bis sechs Jahre. Die bislang genehmigte Halde war 86 Hektar groß und ist voll. Die Produktion des MDax-Konzerns hängt maßgeblich von der Entsorgung von festen und flüssigen Produktionsrückständen ab.

"Den Mitarbeitern des Standortes, aber auch dem ganzen Unternehmen gibt die jetzt erteilte Genehmigung ein gutes Stück Zukunftssicherheit", sagte K+S-Chef Burkhard Lohr. Bereits in den nächsten Tagen solle die neue Fläche genutzt werden, sie sei schon vorab vorbereitet worden. Eine Produktionsunterbrechung werde es daher nicht geben. Das Salz soll wie auf der bisherigen Halde auf eine Höhe von bis zu 180 Metern aufgeschüttet werden.

Darüber hinaus hat K+S eine zusätzliche Erweiterung beantragt, deren Kapazität dann bis in die 2040er-Jahre reichen soll. Darüber ist nach Angaben des Regierungspräsidiums noch keine Entscheidung gefallen. Wegen mangelnder Entsorgungskapazitäten musste K+S in Osthessen im August und September die Kali-Produktion zeitweise drosseln. Dabei ging es um flüssige Rückstände, die unter anderem in der Werra entsorgt werden.

dpa

Der ehemalige Autolobbyist Matthias Wissmann heuert bei der Oddo BHF Bank an. Der 69-Jährige unterstützt das Institut mit sofortiger Wirkung als Berater (Senior Advisor), wie das Geldhaus am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

11.10.2018

Die schwarz-grüne Koalition fordert von der Bundesregierung Klarheit für die hessischen Städte in der Diesel-Debatte. Es gebe noch offene Fragen, die vor allem die vor einem Fahrverbot stehende Stadt Frankfurt betreffen, erklärten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Umweltministerin Priska Hinz (beide Grüne) in einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung.

11.10.2018

Der Autobauer Opel will bis Ende 2020 acht neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt bringen. Im nächsten Jahr sollen nach Angaben des Rüsselsheimer Herstellers vom Dienstag unter anderen die nächste Generation des Kleinwagens Corsa sowie der Nachfolger des Vivaro vorgestellt werden.

09.10.2018