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Wirtschaft Investitionen im Industriepark Höchst sinken leicht
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10:55 28.02.2019
Der Schriftzug «Industriepark Höchst» auf einem Gebäude des Parks in Frankfurt am Main. Quelle: Nicolas Armer/Archiv
Frankfurt/Main

Damit lagen die Investitionen leicht unter Vorjahresniveau (328 Mio.). Trotz der sich abschwächenden Konjunktur weise Höchst stabile Investitionen auf, erklärte Geschäftsführer Jürgen Vormann. Damit behaupte der Chemie- und Pharmastandort mit rund 22 000 Mitarbeitern seine Position als einer der führenden Chemieparks hierzulande.

Seit dem Jahr 2000 wurden in Höchst demnach rund 7,7 Milliarden Euro investiert. In jüngster Zeit zeigt die Kurve aber nach unten: 2016 hatten die dort vertretenen Firmen noch 341 Millionen Euro investiert und damit deutlich mehr als im vergangenen Jahr.

Die Infraserv Höchst-Gruppe selbst steigerte ihren Umsatz 2018 kräftig um 6,6 Prozent auf 1,039 Milliarden Euro. Die Standortgesellschaft treibe große Projekte voran, um den Industriepark attraktiv zu halten, sagte Vormann. Zudem weite das Unternehmen mit 2700 Beschäftigten seine Dienste für andere Chemie- und Pharmaunternehmen etwa in Darmstadt, Wiesbaden, Hanau und in der Rhein-Neckar-Region aus. Die Infraserv Höchst-Gruppe versorgt andere Unternehmen etwa mit Energie, Netzen und anderen Standortdiensten.

dpa

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