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Wirtschaft Hinz fordert Nachrüstung auf Kosten der Autohersteller
Mehr Hessen Wirtschaft Hinz fordert Nachrüstung auf Kosten der Autohersteller
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14:23 27.02.2018
Priska Hinz, Umweltministerin Hessen. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Wiesbaden

"Denn viele Dieselkunden haben ihr Auto gekauft in treuem Glauben, dass die Grenzwerte eingehalten werden, die ihnen die Automobilhersteller mitgeteilt haben."

Zudem ist nach den Worten von Hinz die Bundesregierung am Zug. Berlin müsse endlich den Weg frei machen zur Einführung einer blauen Plakette für relativ saubere Autos. Nur damit gebe es auch die Möglichkeit, ein mögliches Fahrverbot zu kontrollieren.

Die Bundesregierung lehnt die Einführung einer solchen Plakette bisher ab. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte erklärt, dass Dieselfahrverbote in Städten nach geltendem Recht grundsätzlich zulässig sind.

Seit Jahren werden in vielen Städten Luftverschmutzungs-Grenzwerte nicht eingehalten. Dabei geht es um Stickoxide, die unter anderem Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen oder verschlimmern können.

dpa

Der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) hält Diesel-Fahrverbote in Städten nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für schwierig. Es dürfe nicht sein, dass ein ganzer Industriezweig und eine Technologie kaputtgeredet oder niedergemacht würden, teilte der Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages, Eberhard Flammer, am Dienstag in Dillenburg mit.

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