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Wirtschaft Hessische Tourismusbranche verbucht erneut Rekorde
Mehr Hessen Wirtschaft Hessische Tourismusbranche verbucht erneut Rekorde
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10:55 13.02.2019
Eine Frau hält eine Stadtkarte in den Händen. Quelle: Silas Stein
Wiesbaden

Das entspricht nach Angaben des Statistischen Landesamtes von Mittwoch einem Anstieg von 2,3 Prozent gemessen am Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen in den Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen wuchs um 1,9 Prozent auf 34,7 Millionen. Damit verzeichnete die Branche laut der Wiesbadener Behörde zum neunten Mal in Folge Rekorde.

Rund 11,6 Millionen Touristen und Geschäftsleute seien 2018 aus anderen Bundesländern nach Hessen gekommen und etwa 4,0 Millionen aus dem Ausland. Die Zahl der Übernachtungen der inländischen Besucher lag nach Angaben der Statistiker bei 26,6 Millionen. Bei den ausländischen Gästen wurden knapp 8,1 Millionen registriert.

Regional gab es jedoch große Unterschiede: Besonders stark seien die Übernachtungszahlen im Landkreis Groß-Gerau (plus 10,9 Prozent), Frankfurt (plus 6,3 Prozent) und dem Lahn-Dill-Kreis (plus 6,2 Prozent) sowie den Städten Darmstadt (plus 5,7 Prozent) und Offenbach (plus 5,6 Prozent) gestiegen, hieß es.

Rückgänge verbuchten dagegen die Stadt Kassel (minus 9,7 Prozent) und der Landkreis (minus 6,3 Prozent), die noch im Vorjahr von vielen Besuchern der Kunstausstellung documenta profitiert hatten. Weniger Übernachtungen verbuchten den Angaben zufolge auch der Schwalm-Eder-Kreis, der Odenwaldkreis, der Hochtaunuskreis, der Landkreis Gießen und der Werra-Meißner-Kreis.

dpa

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Der Zulieferer Norma Group hat trotz der Schwäche der Autoindustrie zum Jahresschluss seine Prognosen erreicht. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen am Mittwoch in Maintal mitteilte.

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Die Frankfurter Volksbank hat mit dem Abschluss zweier Fusionen ihre Position als zweitgrößte Volksbank Deutschlands gefestigt. Am dichten Filialnetz im Rhein-Main-Gebiet will der Vorstand des gewachsenen Instituts nicht grundsätzlich rütteln: "Wir haben keine Streichliste, die über die nächsten Jahre abgearbeitet werden muss", versicherte die Vorstandsvorsitzende Eva Wunsch-Weber am Dienstag.

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