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Wirtschaft Finanzinvestoren wollen auch restliche Stada-Aktien kaufen
Mehr Hessen Wirtschaft Finanzinvestoren wollen auch restliche Stada-Aktien kaufen
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16:25 11.10.2018
Das Firmenlogo von Stada auf einem der Gebäude am Firmensitz des Arzneimittelherstellers. Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv
Bad Vilbel/Frankfurt

Je Stada-Aktie wird eine Zahlung von 81,73 Euro offeriert, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Die Frist zur Annahme des Angebots läuft nach Angaben der beiden Investoren bis zum 8. November 2018 um Mitternacht (MESZ).

Bain und Cinven hatten im vergangenen Sommer für 5,3 Milliarden Euro die Stada-Mehrheit übernommen. Die restlichen Anteile des Herstellers sind zum größten Teil im Besitz institutioneller Investoren, etwa drei Prozent sind in Händen von Privatanlegern.

Bain und Cinven hatten angekündigt, im Anschluss an das Angebot an die restlichen Aktionäre an den Börsen Frankfurt und Düsseldorf den Widerruf der Zulassung "zum frühsten möglichen Zeitpunkt" zu beantragen. Im Juni hatten die neuen Hausherren den Pharmakonzern schon aus dem MDax entfernen lassen. Stada ist seit Ende Oktober 1997 an der Börse gelistet.

dpa

Der Salz- und Düngemittelkonzern K+S darf in Osthessen feste Salzabfälle auch in Zukunft auf einer Halde entsorgen. Die Erweiterung einer Fläche am Standort Hattorf bei Philippsthal sei genehmigt, erklärte das Regierungspräsidium Kassel am Donnerstag.

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Die schwarz-grüne Koalition fordert von der Bundesregierung Klarheit für die hessischen Städte in der Diesel-Debatte. Es gebe noch offene Fragen, die vor allem die vor einem Fahrverbot stehende Stadt Frankfurt betreffen, erklärten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Umweltministerin Priska Hinz (beide Grüne) in einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung.

11.10.2018