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Wirtschaft Fahrdienst-Vermittler Uber kehrt nach Frankfurt zurück
Mehr Hessen Wirtschaft Fahrdienst-Vermittler Uber kehrt nach Frankfurt zurück
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09:20 05.12.2018
Das Unternehmenslogo des Fahrdienstleisters Uber am Hauptquartier der Firma. Quelle: Christoph Dernbach/Archiv
Frankfurt/Main

Besonders Touristen und Geschäftsleute nutzten die Uber-App, sagte Weigler der Zeitung, beide Gruppen seien in Frankfurt stark vertreten.

Weigler sieht anhand der Nutzerzahlen der App einen Bedarf für die Main-Metropole. Mehr als eine halbe Million Kunden hätten in diesem Jahr die App in Frankfurt gestartet und versucht, eine Tour zu buchen, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Mittwoch). Uber wolle mit zwei Modellen in Frankfurt an den Start gehen. Dazu zähle auch "Uber X". Das Unternehmen setze dabei auf Mietwagen mit Chauffeur. Da deren Beförderungskosten nicht reguliert seien, könnten die Fahrten in der Regel etwas günstiger sein als mit normalen Taxis. Auf Wunsch könne man zudem ein Elektroauto bestellen.

Taxi-Verbände sehen sich durch die Konkurrenz bedroht. Besonders umstritten war lange das Angebot UberPop. Dabei vermittelte die Uber-App Fahrgäste an private Fahrer, die ohne Taxilizenz oder Personenbeförderungsschein im eigenen Auto unterwegs waren. Gerichte in zahlreichen EU-Mitgliedstaaten haben diesen Service verboten. Von dem Konzept hat sich das Unternehmen in nahezu allen europäischen Ländern mittlerweile verabschiedet.

Weigler sagte der "FAZ": Rechtsverstöße wie beim vorigen Auftritt in Frankfurt werde es fortan nicht mehr geben. "Wir müssen und werden uns ohne Wenn und Aber an den Rechtsrahmen halten."

Uber war in Deutschland jahrelang in Berlin und München aktiv und kehrte im Oktober bereits nach Düsseldorf zurück. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung sollen für Uber mehr als 100 Fahrzeuge im Frankfurter Stadtgebiet im Einsatz sein.

dpa

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