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Wirtschaft Chemie-Tarifverhandlungen vertagt: kein Angebot
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13:53 22.06.2018
Bad Homburg

Beim Ausblick auf drohende Handelskonflikte dürfe man keine übermäßige Hypothek für die Zukunft eingehen. Die Forderung der IG BCE nach sechs Prozent mehr Geld und einer Verdoppelung des Urlaubsgeldes lehnte der Merck-Manager ab.

Die Gewerkschaft zeigte sich empört. "Die Arbeitgeberseite stimmt bei den Tarifverhandlungen immer wieder das Klagelied eines wirtschaftlichen Niederganges an, während Sie ihren Gesellschafterversammlungen neue Rekordumsätze und Rekordgewinne vermeldet", kritisierte Verhandlungsführer Volker Weber. Den einfachen Beschäftigten verwehre man ihren Anteil am Erfolg, während Manager- und Vorstandsgehälter scheinbar von selbst stiegen.

Die regional begonnenen Tarifverhandlungen werden am 5. September auf Bundesebene zusammengeführt und in Hannover fortgesetzt.

dpa

Der Kasseler Düngemittel- und Salzproduzent K K+S kooperiert mit einem australischen Hersteller von Spezial-Kalidünger. K+S und Kalium Lakes hätten eine vorläufige Abnahmevereinbarung für 75 000 Tonnen jährlich über zunächst zehn Jahre unterzeichnet, wie die Australier am Donnerstag mitteilten.

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Bei den Verhandlungen über einen Sanierungs- und Beschäftigungstarifvertrag für die angeschlagene Warenhauskette Kaufhof hat es auch am Donnerstag keinen Durchbruch gegeben.

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Im Ringen der europäischen Finanzzentren um Marktanteile infolge des Brexits hält Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer auch "unlautere Mittel" von britischer Seite nicht für ausgeschlossen.

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