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Wirtschaft Bilanz: Deutsche Börse versucht Neuanfang
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06:41 20.02.2018
Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main

Heute Abend nach Börsenschluss veröffentlicht der Frankfurter Marktbetreiber die Zahlen für das abgelaufene Jahr, tags darauf stellt sich der seit Januar amtierende neue Konzernchef Theodor Weimer den Fragen der Journalisten.

Analysten erwarten, dass sowohl die Nettoerlöse des Dax-Konzerns als auch der Überschuss gestiegen sind - wenn auch nicht in jedem Fall so stark wie ursprünglich angestrebt. 2016 lagen die Erlöse bei 2,39 Milliarden Euro, der Überschuss bei 722 Millionen Euro.

Im Vordergrund stehen aber ohnehin die Pläne des neuen Börsen-Chefs Weimer, der nach einem Jahr voller Rückschläge für frischen Wind sorgen soll. Im Frühjahr 2017 war die Fusion mit der Londoner Börse LSE am Widerstand der EU-Wettbewerbshüter gescheitert, zum Jahresende trat Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter wegen des Vorwurfs von Insiderhandel bei einem millionenschweren Aktiengeschäft zurück. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt weiterhin in dem Fall.

dpa

Die Durchsuchungen beim Düngemittel- und Salzproduzenten K+S wegen des Verdachts illegaler Abfallentsorgung waren rechtswidrig. Das Oberlandesgericht (OLG) Jena habe eine entsprechende Entscheidung des Landgerichts Meiningen bestätigt und eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft dagegen abgewiesen, sagte ein OLG-Sprecher am Montag.

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Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland müssen sich auf steigende Gebühren einstellen. Auf niedrige Zinsen und hohe Regulierungskosten müssten die Institute auch mit einer Anpassung der Gebührenpolitik reagieren, bekräftigte der seit Januar amtierende Vorstandsvorsitzende des Genossenschaftsverbandes, Ralf W.

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Der Frankfurter Flughafen wird seine Start- und Landegebühren auch im kommenden Jahr nicht erhöhen. "Wir werden auch 2019 eine Nullrunde haben", erklärte der Vorstandschef der Betreibergesellschaft Fraport, Stefan Schulte, am Montag in Frankfurt.

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