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Wirtschaft BASF bei Dea-Kauf fast am Ziel
Mehr Hessen Wirtschaft BASF bei Dea-Kauf fast am Ziel
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08:55 28.09.2018
Industrieanlagen des Chemiekonzerns BASF stehen am Rheinufer auf dem Werksgelände in Ludwigshafen. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Ludwigshafen/Hamburg

Früheren Angaben zufolge soll das neu entstehende Unternehmen Wintershall Dea heißen. BASF wird mit 67 Prozent die Mehrheit der Anteile an der Öl- und Gasfirma halten, LetterOne den Rest. Mittelfristig wollen die Eigner Wintershall Dea an die Börse bringen. Mit dem Abschluss des Geschäfts rechnet BASF im ersten Halbjahr 2019. Zuvor muss es von diversen staatlichen Stellen genehmigt werden.

Die LetterOne-Gruppe des russischen Milliardärs Mikhail Fridman hatte Dea mit Hauptsitz in Hamburg 2014 zunächst für rund 5,1 Milliarden Euro vom Stromversorger RWE übernommen. BASF hatte damals ebenfalls Interesse gezeigt, jedoch den Kürzeren gezogen. Dea übernahm dann 2015 vom Energiekonzern Eon dessen Öl- und Gasquellen in der norwegischen Nordsee für 1,6 Milliarden US-Dollar.

Wegen Änderungen für die Bilanzierung der Kasseler BASF-Tochter Wintershall passt der Konzern seine Jahresprognosen an. So soll das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nun leicht unter dem angepassten Wert für 2017 von 7,6 Milliarden Euro liegen. Beim Ebit rechnet BASF mit einem deutlichen Rückgang im Vergleich zu den 7,6 Milliarden Euro aus dem Vorjahr. Der Umsatz soll hingegen weiter leicht über den 61,2 Milliarden Euro von 2017 liegen.

dpa

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