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Warnstreik sorgt für Behinderungen in Nord- und Mittelhessen

Tarife Warnstreik sorgt für Behinderungen in Nord- und Mittelhessen

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben Nord- und Mittelhessen erreicht. In Kassel fuhren am Donnerstag weder Busse noch Bahnen, wie eine Sprecherin der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) am Morgen mitteilte.

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Die Warnstreiks legten Mittel- und Nordhessen lahm. Foto: Uwe Zucchi

Kassel. In Marburg legten nach Angaben einer Sprecherin der Stadtwerke neben den Busfahrern auch die Mitarbeiter der Stadtwerke ihre Arbeit nieder. Tausende von Pendlern kamen zu spät zur Arbeit oder mussten das Auto nehmen. "Alles steht still", sagte die KVG-Sprecherin.

Aufgerufen zu dem Warnstreik hatte die Gewerkschaft Verdi. Sie will damit Druck auf die Kommunen und den Bund ausüben. Wie viele Beschäftigte dem Streikaufruf folgten, war zunächst unklar. In Kassel gingen allein bei einer der drei geplanten Kundgebungen zwischen 500 und 800 Menschen auf die Straße, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft in Nordhessen mitteilte.

Nach Darstellung des Verdi-Tarifkoordinators Christian Rothländer wurden in Kassel zudem sämtliche öffentlichen Kindertagesstätten bestreikt. In Gießen, Dillenburg und Wetzlar wurden wegen des geplanten Arbeitskampfes ebenfalls große Behinderungen im öffentlichen Personennahverkehr erwartet.

Verdi und die Tarifunion des Beamtenbundes dbb fordern 6,5 Prozent mehr Geld für die zwei Millionen Beschäftigten, mindestens aber 200 Euro.

dpa

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