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Vorerst letzte Urteile zu Korruption bei Ikea

Prozesse Vorerst letzte Urteile zu Korruption bei Ikea

Im Korruptionsskandal beim schwedischen Möbelhersteller Ikea hat das Landgericht Frankfurt die beiden vorläufig letzten Strafverfahren abgeschlossen.

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Im Korruptionsskandal bei Ikea sind die Urteile gefallen. Foto: Marko Förster

Frankfurt. Zwei 60 und 42 Jahre alte Geschäftsführer einer Landschaftsbau-Firma in Nordrhein-Westfalen wurden am Dienstag zu zwei Jahren und neun Monaten Haft beziehungsweise zu zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt. Wie das Gericht am Dienstag mitteile, erhielt im zweiten Verfahren ein von Ikea mit der Abwicklung größerer Bauvorhaben beauftragter Ingenieur (61) wegen Bestechlichkeit drei Jahre Haft.

Die beiden Geschäftsleute aus dem Münsterland hatten an den Ingenieur zwischen 2001 und 2005 mehr als 240 000 Euro Schmiergeld gezahlt. Im Gegenzug erhielt ihr Unternehmen nach eigenen Angaben «lebensnotwendige» Großaufträge bei der Gestaltung von Außenanlagen der Ikea-Kaufhäuser. Der Ingenieur erhielt darüber hinaus auch noch aus anderen Quellen Zuwendungen. Die insgesamt 865 000 Euro Schmiergeld überstiegen sein in diesem Zeitraum legal erreichtes Einkommen um gut das Doppelte. Während die beiden Unternehmer die Vorwürfe nicht einräumten, hatte der Ingenieur ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Insgesamt hatte sich die Spezialkammer für Bestechungskriminalität in vier umfangreichen Verfahren mit dem Korruptionsskandal bei Ikea befasst. Kleinere Verfahren seien möglicherweise noch beim Amtsgericht anhängig, hieß es beim Landgericht.

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