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Vielfalt und Einmischung: Feier für "neue Deutsche"

Migration Vielfalt und Einmischung: Feier für "neue Deutsche"

Mit einem Plädoyer für Einmischung und Engagement hat der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) mehrere hundert neu eingebürgerte Frankfurter zu ihrem deutschen Pass beglückwünscht.

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Die deutsche Flagge hängt auf der Einbürgerungsfeier in Frankfurt am Main.

Quelle: Fabian Sommer

Frankfurt/Main. "Man kann und soll den Mund aufmachen", sagte er am Dienstagabend bei der Einbürgerungsfeier der Stadt in der Paulskirche. Im vergangenen Jahr hatten sich in der Mainmetropole nahezu 2200 Menschen aus 205 Staaten für einen deutschen Pass entschieden. Etwa 500 von ihnen nahmen an der offiziellen Begrüßungsfeier teil. Nach Angaben der Stadt besuchten insgesamt etwa 700 Menschen die Einbürgerungsfeier.

Einige der neu Eingebürgerten sind bereits alt eingesessene Frankfurter, wie etwa die mit einem Deutschen verheiratete Sarnia Schuster aus Großbritannien. Nach 20 Jahren in Deutschland habe das Brexit-Referendum den Ausschlag für die Entscheidung gegeben, sich einbürgern zu lassen, sagte sie. "Die Entscheidung, meine alte Staatsbürgerschaft aufzugeben, ist mir nicht leicht gefallen", sagte die gebürtige Inderin Mridula Singh. Doch sie fühle sich nach etwa zehn Jahren in Deutschland sehr wohl - und wolle auch als Staatsbürgerin das Land mit gestalten.

Dass die Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft keine Abkehr von der eigenen Vergangenheit bedeute, betonte auch Feldmann: "Deutsch sein heißt nicht, die alten kulturellen Wurzeln abzuschneiden."

dpa

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