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Viele EU-Bürger wagen Neuanfang in Hessen

Wahlen Viele EU-Bürger wagen Neuanfang in Hessen

Finanzkrise in der Heimat und Fachkräftemangel in Deutschland: Für viele EU-Bürger sind das gute Gründe, in Hessen einen Neuanfang zu wagen. Dabei haben sie vor allem mit zwei Herausforderungen zu kämpfen: der deutschen Sprache und der Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse.

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Europäer in Hessen auf der Suche nach Arbeit.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Die Landesregierung unterstützt ausländische Pflegekräfte und Azubis in verschiedenen Programmen. Ein Modellprojekt im Frankfurter Arbeitsamt, das sogenannte Welcomecenter, erleichtert ausländischen Fachkräften den Einstieg in die deutsche Berufswelt.

"Wir kümmern uns um alle Fragen, die anfallen, von der Arbeitsplatzsuche über den Kitaplatz bis zur Schule", sagt Beraterin Julia Sternberg von dem im Juli 2013 eingerichteten Pilotprojekt. Im ersten halben Jahr nach der Eröffnung haben sich 243 EU-Bürger beraten lassen. Im ersten Quartal 2014 kamen 195 EU-Bürger, ein Viertel der Ratsuchenden waren Spanier (24 Prozent), gefolgt von Rumänen (10 Prozent) und Italienern (7,4 Prozent). "In erster Linie suchen die Menschen nach Arbeit", berichtet Sternberg. Die zweithäufigste Frage ist die nach einem Deutschkurs.

dpa

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