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Hessen Verwaltungsgericht prüft Genehmigung für K+S-Tiefenbohrung
Mehr Hessen Verwaltungsgericht prüft Genehmigung für K+S-Tiefenbohrung
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02:34 17.03.2015
Klage gegen K+S am Verwaltungsgericht Meiningen. Quelle: Uwe Zucchi/Archiv
Meiningen

Der Ort im Wartburgkreis fürchtet um seine Trinkwasserversorgung, weil auf hessischer Seite des Kali-Reviers Werra Salzlauge in den Boden gepresst werde.

Die Gemeinde klagt laut Gericht gegen das Thüringer Landesbergamt, das die Genehmigung für eine Bohrung in bis zu 365 Metern Tiefe erlaubt hat. Damit sollen die Auswirkungen der in Hessen erlaubten Versenkung von Kali-Produktionsabwässern auf das Grundwasser in der Gerstunger Mulde überprüft werden. Nach Auffassung der Gemeinde ermöglichen die geplanten Messungen keine realistische Einschätzung der Grundwassergefährdung.

dpa