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Vermieter erschießt Bewohner wegen Mietschulden

Kriminalität Vermieter erschießt Bewohner wegen Mietschulden

Der betrunkene Eigentümer eines Mehrfamilienhauses im osthessischen Kirchheim hat nach Ermittlungen der Polizei offenbar wegen Mietschulden einen Bewohner mit einer Schrotflinte erschossen.

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Kirchheim . Zwischen dem 63-jährigen Verdächtigen und dem 31-jährigen Opfer habe es seit mehr als einem Jahr Streit wegen ausstehender Mietzahlungen gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft in Fulda am Montag mit. Der jüngere Mann habe Schulden von mehreren Tausend Euro angehäuft.

Der mutmaßliche Täter schoss am Sonntagabend zweimal mit einem Schrotgewehr auf den Mann, nachdem er die Waffe aus dem Keller geholt und die Tür zur Wohnung des Mieters eingeschlagen hatte. Ein Schuss aus der doppelläufigen Flinte verfehlte den Mann, der zweite traf den Mann tödlich in den Magen. Die Staatsanwaltschaft beantragte, den Mann wegen Totschlagverdachts in Untersuchungshaft zu nehmen. Die Leiche sollte am Dienstag obduziert werden. Der Hauseigentümer soll bei der mutmaßlichen Tat betrunken gewesen, er sei von einer Geburtstagsfeier gekommen, so die Polizei.

Laut Ermittlern erschoss der Vermieter den Mieter in dessen Wohnung im Obergeschoss. Der nicht vorbestrafte Mann besaß legal Waffen, berichteten Staatsanwaltschaft und Polizei. Wieder im Erdgeschoss angekommen, habe dann die Frau des Hauseigentümers die Polizei alarmiert. Der mutmaßliche Täter sei widerstandslos im Haus festgenommen worden. Der 63-Jährige habe sich zunächst nicht zu der Tat geäußert.

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