Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Verkehrsministerium: Druck auf Ryanair zeigt Wirkung

Luftverkehr Verkehrsministerium: Druck auf Ryanair zeigt Wirkung

Die Fluggesellschaft Ryanair kämpft weiterhin mit Verspätungen am Frankfurter Flughafen. Im Januar gingen 19 Landungen nach 23 Uhr auf das Konto der Iren. Im November und Dezember waren es noch 35. "Die gute Nachricht ist: Die Entwicklung geht in die richtige Richtung", sagte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden.

Voriger Artikel
Ludwig-Börne-Preis geht an Souad Mekhennet
Nächster Artikel
Kassel baut Bus- und Bahnnetz um: 46 Millionen Fahrgäste

Tarek Al-Wazir (Grüne).

Quelle: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Wiesbaden. "Die schlechte Nachricht ist: Auch 19 verspätete Landungen in einem Monat sind aus unserer Sicht immer noch zu viel." Die Airline sei deshalb für diese Woche ins Ministerium einbestellt worden.

Im Dezember 2017 landeten 27 Prozent aller Ryanair-Anflüge, die nach 21.30 Uhr geplant waren, erst nach 23 Uhr. Im Januar ist dieser Anteil laut Ministerium auf 15 Prozent gesunken. Ziehe man wetterbedingte Sonderfälle ab, seien im Januar sechs Prozent aller spätabends geplanten Landungen verspätet gewesen. Zwei Ryanair-Verbindungen seien besonders auffällig. "Wir werden hier genau prüfen, ob die Umläufe so knapp geplant sind, dass sich die Verspätungen bereits aus dem Flugplan ergeben", sagte Al-Wazir.

Da wetterbedingte Verzögerungen nicht im Einflussbereich der Fluggesellschaften liegen, können sie in diesen Fällen Ausnahmegenehmigungen für Starts zwischen 23 Uhr und 0 Uhr bekommen. Verspätete Landungen zwischen 23 Uhr und Mitternacht müssen dagegen laut Planfeststellungsbeschluss nicht gesondert genehmigt werden. Die Verspätung darf sich allerdings nicht schon aus der Gestaltung des Flugplans ergeben. Bei nachgewiesenen Verstößen gegen das Nachtflugverbot droht eine Strafe von bis zu 50 000 Euro.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama