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Verkaufsverfahren für Altes Polizeipräsidium kommt voran

Immobilien Verkaufsverfahren für Altes Polizeipräsidium kommt voran

Das Verkaufsverfahren für das Alte Polizeipräsidium Frankfurt kommt nach Angaben des hessischen Finanzministeriums "zügig voran". "Derzeit sind Land, Stadt und die Kaufinteressenten im Austausch, um detailliertere Fragen zu klären", sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag zum Stand der Gespräche mit den rund zehn Bietern.

Wiesbaden. "In einem nächsten Schritt wird der engere Bieterkreis um die Abgabe verbindlicher Angebote gebeten." Dies werde voraussichtlich noch im Dezember geschehen.

Mit etwa zehn Bietern ist die Gruppe der Kaufinteressenten größer als ursprünglich für diesen Teil des Kaufverfahrens erwartet. Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hatte dies im November mit recht nah beieinander liegenden Angeboten begründet. Eine Reduzierung auf einen kleineren Kreis sei nicht sinnvoll, sagte Schäfer damals. Einige Investoren mit überzeugenden städtebaulichen Ansätzen würden sonst zu früh aus dem Verfahren ausgeschlossen.

Das Gelände des Alten Polizeipräsidiums Frankfurt ist mehr als 15 000 Quadratmeter groß und liegt in der Innenstadt. Die aktuellen baurechtlichen Rahmenbedingungen ermöglichen ein gemischt genutztes Quartier aus Wohnen, Büro und Hotel, auf dem auch ein Hochhaus von bis zu 145 Metern Höhe entstehen kann. Sozialer Wohnungsbau als Teil einer gemischten Bebauung ist für das Land ebenfalls denkbar. Allerdings müssten auch die haushaltsrechtlichen Vorgaben des Landes im Blick behalten werden, hieß es.

Die Frankfurter Polizei war im Jahr 2002 in ein neues Präsidiumsgebäude umgezogen. Seitdem verfällt das alte Präsidium. Die Landesregierung startete das Verkaufsverfahren im September.

dpa

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