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Verabredung zum Töten: Verteidigung legt Revision ein

Prozesse Verabredung zum Töten: Verteidigung legt Revision ein

Ein wegen einer Verabredung zum Mord verurteilter Mann will den Richterspruch nicht akzeptieren und geht in die nächste Instanz. Die Verteidigung habe Revision eingelegt, über die nun der Bundesgerichtshof entscheiden müsse, teilte ein Sprecher des Landgerichts Gießen mit.

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Ein Richterhammer aus Holz.

Quelle: Friso Gentsch/Archiv

Gießen. Der 57-Jährige aus Mittelhessen war Anfang Januar zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Zur Überzeugung des Gerichts hatte er sich mit einer psychisch kranken und suizidgefährdeten Frau in Gießen getroffen, um sie mit deren vermeintlichen Einverständnis zu ermorden. Das Vorhaben scheiterte.

Die Richter sprachen in ihrem Urteil von einem "perfiden" Vorgehen. Der Angeklagte haben den labilen Zustand der jungen Frau aus Leipzig ausgenutzt und sie in einem Online-Forum für suizidgefährdete Menschen kontaktiert, um seine sexuell motivierten Tötungsfantasien auszuleben. Die beiden hatten sich im April 2016 in Gießen getroffen, wo der Mann aber rechtzeitig festgenommen wurde.

dpa

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