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Ursachenforschung nach Keiminfektion bei Frühchen in Marburg

Notfälle Ursachenforschung nach Keiminfektion bei Frühchen in Marburg

Nach der Keiminfektion eines früh geborenen Zwillingspärchens am Marburger Universitätsklinikum läuft die Suche nach der Erregerquelle. Weitere Angaben zu dem Fall werde es erst bei neuen Untersuchungsergebnissen geben, teilte das Uniklinikum Gießen-Marburg am Dienstag mit.

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Frühchen an der Uniklinik in Marburg gestorben.

Quelle: Christine Kokot/Archiv

Marburg. Eines der Kinder mit einem Geburtsgewicht von jeweils unter 500 Gramm war Ende März gestorben. Es sei aber noch unklar, welche Rolle dabei die Infektion gespielt habe, hatte die Klinik am Montag berichtet.

Bei dem Erreger handelt es sich nach Angaben des Krankenhauses um einen verbreiteten, nicht meldepflichtigen Darmkeim. Bei den anderen Neugeborenen auf der Station wurde dieser nicht nachgewiesen.

"Alle weiteren Schritte und Maßnahmen hängen von den Ergebnissen der Untersuchungen ab", sagte ein Sprecher des Kreises Marburg-Biedenkopf. Das Gesundheitsamt der Behörde stehe im engen Kontakt mit der Klinik. Hinweise auf Hygienemängel gebe es derzeit nicht, sagte der Sprecher.

Im Dezember war in einem Frankfurter Krankenhaus ein Frühchen nach einer Keiminfektion gestorben. Vor einem Jahr infizierten sich mehrere Frühchen in einer Wiesbadener Klinik, es gab aber keine Todesfälle.

dpa

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